| BDS-Pressemitteilung vom 15.10.2008 |
|
|
|
Geldwertanlagen Jede Anlage bei einer Bank, Versicherung oder einer Gesellschaft ist eine Geldwertanlage. Sie steht und fällt mit dem Bestand des Unternehmens, wie man deutlich bei der Insolvenz der Lehman Brothers Bank sehen konnte: Alle angebotenen Produkte waren ab dem Zeitpunkt des Eintretens der Insolvenz nicht mehr verkäuflich oder einfacher gesagt – nichts mehr wert. Im Klartext heißt das: Geht ein oben aufgeführtes Unternehmen in Insolvenz, so ist das gesamte Vermögen in Gefahr. + Sparanlagen, Tagesgelder und Festgelder Nachdem die Kanzlerin, Angela Merkel und der Finanzminister, Peer Steinbrück, abgegeben haben, dass der Staat für alle Sparanlagen, wir für diese Anlagen keine Gefahr. - Zertifikate, Derivate, Optionen, Anleihen, Hebelgeschäfte Alle anderen Anlagen wie Zertifikate, Derivate, Optionen, Anleihen, Hebelgeschäfte etc. sind derzeit höchst gefährdet! - Beteiligungen Das Gleiche gilt für alle Arten von Beteiligungen, da die Gesellschaften derzeit kein Geld am am Markt beschaffen können. Sachwertanlagen Hier ist das Gegenteil zu den Geldwerten der Fall, d.h. in Krisenzeiten steigt der Wert eines jeden Sachwerts. + Aktienfonds – Neuanlage Eine fallende Börse ist für den Neuanleger ideal, da er die Anteile günstiger + Aktienfonds – bestehender Sparplan oder Policen Der Wert der bestehenden Sparpläne oder Fondspolicen ist derzeit – entsprechend der fallenden Börse – teilweise erheblich niedriger, als noch vor einem Jahr, aber der Wert ist hypothetisch, also nicht real. Erst durch einen Verkauf kommt es zu einem realen Verlust. Halten und abwarten – die Börse hat sich immer erholt. also eine Börse die steigt und fällt, sehr gut. Hier kommt der Cost Average Effect zum tragen. Sie kaufen die Anteile immer zum günstigsten Preis! - Aktien Wir haben schon immer vor einer Anlage in Aktien einzelner Unternehmen nicht das Geld haben, um gestreut anzulegen. Wenn Sie nur Aktien von einer oder zwei Gesellschaften haben, verlieren Sie bei einer Insolvenz einer Gesellschaft das gesamte, dort angelegte Vermögen. Der wesentliche Unterschied zu einem Aktienfonds ist die gezielte, breit gefächerte Streuung. + Gold und Silber Auch wenn sich die Nachfrage und damit der Preis für den Kauf von Gold den Umständen ent- sprechend erhöht haben, sollte Gold immer ein Bestandteil eines Depots sein. Dabei ist darauf zu achten, dass man kleine Stückelungen, also z.B. Barren in Gramm-Größe oder kleinste Münzen halten sollte. Denn was nützt ein großer Goldbarren, wenn sich dafür kein Käufer findet. Das kann man mit dem Einkauf mit einem 500 Euro-Schein vergleichen: Kaum einer wechselt ihn. Spekulation betrachtet werden. - Immobilienfonds Wir warnen vor einer Anlage in Immobilienfonds, da derzeit weltweit ein Überangebot an Gewerbeimmobilien besteht. Daher erwarten wir auch in diesem Bereich in der nächsten Zukunft einen Crash. Zusammenfassend stellen wir fest, dass die einzigen sicheren Anlagen Aktienfonds und Gold sind. Die Werte sind zwar variabel, d.h. können nach oben oder unten sehr schwanken, aber langfristig hat sich gezeigt, dass man mit diesen Anlagen einen sicheren Vermögensaufbau gestalten kann, wobei natürlich die langfristige Rendite bei international konservativen Aktienfonds höher ist. Bei Aktienfonds muss man darauf achten, dass man in weltweit streuende Aktienfonds anlegt. Sicherheit: PDF zum Download Pressemitteilung vom 15.10.2008 |
|||






