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BDS-Pressemitteilung vom 18.10.2008 |
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Pressemitteilung vom 18.10.2008
Bund der Sparer e.V.:
Unqualifizierte Äußerungen von so genannten “Experten“ und Politikern in den Medien
In den Medien werden die fallenden Kurse an der Börse zum Anlass genommen, das Risiko bei Aktienanlagen hochzuspielen.
Richtig ist, dass alle Anlagen bei kurzfristiger Betrachtung von Verlusten bedroht sind, selbst so genannte sichere Anlagen. Das zeigte sich nun durch die Vorgänge des global vernetzten Finanzmarktes. Ohne das engagierte Eingreifen der Politik wäre es zu Folgen gekommen, die selbst bei Sparbüchern oder Tagesgeldern zu spüren gewesen wären.
Richtig ist, dass eine Anlage in Aktien von nur einem oder zwei Unternehmen ein Risiko darstellt. Auch das konnte man nun deutlich erkennen. Der Bund der Sparer e.V. warnt überdies vor eine Anlage in Aktien, weil den meisten Bürgern das Geld fehlt, um gestreut anzulegen, die Zeit fehlt, um die Börse zu verfolgen und die Information fehlen, um bei Veränderungen rechzeitig zu reagieren.
Soweit zu dem Wort Risiko.
Bei weltweit anlegenden Aktienfonds oder bei Vermögensverwaltungen werden gerade diese Faktoren zu Gunsten der Anleger beachtet. Inzwischen gibt es auch hier neue Entwicklungen, die wir in Kürze auf unserer Homepage unter “Empfohlene Aktienfonds“ herausstellen werden. Nun wissen wir wohl, dass Banken und Versicherungen gerne das Wort Risiko nutzen, um die Anleger zu verunsichern. Auch ist es nichts Neues, dass so genannte “Experten“ dies bestätigen – Experten, die oft bei diesen Instituten unter Vertrag stehen.
| Aber wenn Politiker sich unqualifiziert äußern, insbesondere Politiker, von denen man eigentlich annehmen könnte, dass sie auf Grund ihrer Arbeit einen Weitblick hätten, dann ist das schon sehr befremdlich. Und so hat es uns schon fast geschockt, wenn von Helmut Schmidt, dessen politisches Wirken unumstritten ist, folgende Bemerkung in den Medien veröffentlicht wird:
“Normale Menschen legen Ihr Geld nicht in Aktien an“
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Die Frage sei erlaubt:
Hat der Altbundeskanzler, Helmut Schmidt, sein Vermögen auf einem Sparbuch angelegt? Oder will er mit dieser Bemerkung auf die Gefahren bei einer Anlage in einzelne Aktien hinweisen – wie wir sie oben beschrieben haben.
Wir können uns darauf keinen Reim machen.
Daher bleibt die Frage im Raum stehen:
Kennt er den Unterschied zwischen Aktien und Aktienfonds? Wir vermuten, nein.
Solange deutsche Spitzenpolitiker solche Aussagen machen, darf man sich nicht wundern, wenn Deutschland im Vermögensaufbau international ein Entwicklungsland ist.
Es ist deprimierend, wenn man feststellen muss, dass die Manipulation der Deutschen in Finanzdingen bis in die Spitzen der Politik vorgedrungen ist.
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Pressemitteilung vom 18.10.2008
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