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Wie man richtig anlegt und worauf man achten muss PDF Drucken E-Mail

Die Prämisse ist, den Geldwertbestand so niedrig , wie möglich zu halten.

 

1. Flüssiges - jederzeit zugreifbares - Vermögen:

Hier sollten Sie ein Tagesgeldkonto-Vermögen von ca. 10.000 € bis 50.000 € halten, je nach Lebensstandard. Da Sie nicht wissen, für welche Leistungen wir zukünftig bar bezahlen müssen, sollten Sie diese Gelder zum größten Teil bei einer sehr nahe liegenden Bank Ihrer Wahl halten. Dazu sollten Sie sich verschieden Angebote einholen. Einen kleineren Teil davon können Sie auch über ein Direktbank-Tagesgeldkonto führen, da diese meist höher Zinsen zahlen, aber die Auszahlung immer mit einem bis drei Tagen Verzögerung erfolgt.

Link mit Vergleichsangeboten hierzu:

http://www.fmh.de/

2. Vermögensaufbau:

Wir sind absolut gegen eine langfristige Anlage in Geldwerten, wie z.B. Kapital-Lebensversicherungen, privaten Rentenversicherungen, Riester-Rentenversicherungen und Bausparverträgen. Warum?

Hier gibt es drei Gründe, die dagegen sprechen:

  1. 1.    Die Renditen liegen meist unter den Inflationswerten, d.h. inflationsbereinigt ist es oft eine Null-Rendite.
  2. 2.   Sie hängen bei diesen Produkten immer von der Existenz der Gesellschaft ab. Im Falle einer Insolvenz kann es sogar zu einem Total-Verlust kommen. Es wird 
  3.       zwar immer auf die Sicherungseinrichtungen hingewiesen, aber ab einer gewissen Größe können Sicherungseinrichtungen eine Insolvenz nicht mehr abfedern – 
  4.       siehe Lehmann. In jedem Fall verlieren Sie bei einer Insolvenz Geld, bzw. Ihre Rendite wird geschmälert.
  5. 3.  Im Falle einer Abwertung oder gar einer Währungsreform verlieren Sie den Großteil des Ihnen bereits zustehende Vermögens.

Daher sind wir bei einer langfristigen Anlage ganz klar für den Wechsel von Geldwerten in Sachwerten, wie Immobilien, Aktien oder Aktienfonds oder Edelmetallen, wobei wir dem Kleinanleger keine Aktien empfehlen, da man hier

      a streuen muss – und dazu braucht man viel Geld.

      b Den Kurs der Aktien muss man stets beobachten, damit man im Falle eines sich andeutenden Crashs reagieren kann. Das benötigt viel Zeit.

      c Letztlich benötigt man auch Insiderinformationen, da Kauf- und Verkaufsempfehlungen von Banken oft gesteuert werden.

Sollten Sie doch daran interessiert sein, so empfehlen wir Ihnen, sich mit dem Programm “Tradercockpit“ zu befassen. Informationen dazu finden Sie unter:

http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/start/448?task=view 

Daraus resultiert, dass wir bei einem Vermögensaufbau die Anlage in Aktienfonds empfehlen. Die Argumentation, das Aktienfonds mit Risiko behaftet sind, stimmt nur insoweit, als es risikoreiche und risikoarme Aktienfonds gibt: 

Risikoreich sind:

Technologiefonds, Biologie- oder Pharmafonds, Branchenfonds und Länderfonds.

 

Risikoarm sind:

Weltweit anlegend konservative Aktienfonds. Diese gibt es von deutschen Investmentgesellschaften und von internationalen Investmentgesellschaften. Wir raten von deutschen Investmentgesellschaften ab, da hier die Verknüpfung mit den deutschen Banken zu eng sind.

Hier zur Erklärung einige Beispiele:

banken und fondsgesellschaften-650

Dazu kommt, dass ein Aktienfonds ein Sondervermögen ist, dass Kraft Gesetz nicht in eine Haftungsmasse fallen darf. Was heißt das?

Wenn eine Investmentgesellschaft in Insolvenz geht, darf Ihr eingezahltes oder angespartes Anlagevermögen nicht angetastet werden! Das ist wirkliche Sicherheit, wie es sie bei fast keinem anderen Produkt gibt.

Übrigens: Ein Aktienfonds-Sparplan nutzt auch die fallende Börse:

cost average effekt-650

Auf Grund des Cost-Average-Effekts kauft man die Anteile – ungewollt – immer zum günstigsten Preis ein.

Das daher ein Aktienfonds – langfristig – eine sichere und renditestarke Anlage ist, soll Ihnen nachfolgende Grafik des Pioneer Fund – der nicht immer der Beste war – zeigen:

pioneer fund 1928 bis 12-2009-650

 Allerdings gilt der berühmte Satz über Aktien von André Kostolani, einem der bekanntesten Börsenexperten nicht mehr. Er hat einmal gesagt:

“Anlegen und dann 10 Jahre schlafen … und Sie werden sehr positiv überrascht sein“.

Dieser Satz ist leider, durch die kürzeren Zyklen, nicht mehr gültig.

Entweder man geht von einem längeren Anlagehorizont aus oder man überlässt unabhängigen, also nicht von Banken geleiteten, Vermögensverwaltungen die Aufgabe, den Markt zu beobachten und gegebenenfalls zu reagieren – z.B. aus dem Aktienmarkt herauszugehen und in den Rohstoffmarkt zu wechseln. Da die Arbeit einer Vermögensverwaltung sehr gut dotiert wird und es sich daher erst lohnt, mit einem größeren Vermögen diese Leistungen in Anspruch zu nehmen, sollte man entweder in Dachfonds, die mit dieser “Markowitz-Strategie“ arbeiten investieren.

3. Vermögenssicherung:

Hier unterscheidet man zwischen langfristiger und kurzfristiger Vermögenssicherung 

Langfristige Vermögenssicherung: 

Hier ist natürlich die Immobilie an erster Stelle. Man sollte aber darauf achten, dass die Immobilie nicht auf “Pump“ erworben wurde, sondern möglichst als Eigentum besteht.

Jeder Verbesserung, wie Wärmedämmung, Isolierung, Photovoltaik, Wärmepumpe sind natürlich Werte, die ebenfalls eine zusätzliche Sicherheit darstellen. Auch sollte man überlegen, sich Ackerland für eine eventuelle Selbstversorgung anzueignen, wenn man daran Spaß und Interesse hat.

Fakt ist, dass Geldwerte bei einer Abwertung oder Währungsreform zerstört werden und nur Sachwerte, wie Immobilien, Aktien oder Aktienfonds und Edelmetalle, Sicherheit bieten. Aber sowohl Immobilien, als auch Aktien oder Aktienfonds sind im Falle einer Abwertung nicht zum Verkauf oder Tausch geeignet. Sie erholen sich zwar schnell wieder und sind dann auch wieder werthaltig, aber einzig Edelmetalle bieten die Möglichkeit, solche Zeiten unbeschadet zu überstehen

Daher sehen wir hier eine Anlage in Gold und Silber als wichtig und überlegenswert an.

Silber:

Silber ist zwar sehr renditeträchtig, aber das Gewicht stellt ein gewisses Hindernis dar. So kostet derzeit ein Kilobarren Silber aktuell zwar nur ca. 660,00 €(Stand 19.11.2010). Um also eine Summe von z.B. 30.000,00 € in Silber anzulegen, muss man fast 50 Kilo transferieren. Dazu kommen 19% Mehrwertsteuer und Versandkosten.  Liegt der Ankauf (Stand 20.11.2010) z.B. bei ca. 620,00 €, so muss man für einen 1 Kilobarren 125,00 € Mwst bezahlen. Das sind rund 800,00 € für einen 1 Kilo Silberbarren (Stand 20.11.2010). Somit ist bei einem Kauf zuerst einmal auch ein Verlust von rund 180,00 € „zu verdauen“. Aber Silber wird auf jeden Fall noch weiter steigen. 

Gold:

Der Goldpreis ist immer von drei Größen abhängig: Angebot und Nachfrage und Gewicht.

Ist das Angebot geringer als die Nachfrage steigt der Preis. Eigentlich wäre es korrekter zu sagen: Der Wert der Währungen fällt gegenüber dem Wert des Goldes.

Dazu kommt, dass ein 1 kg Barren günstiger ist als z.B. ein 10 gr. Barren. Da aber ein 1 kg Barren derzeit(Stand 20.11.2010) rund 32.000,00 € kostet und ein 100 gr. Barren rund 3.233,00 € - also 10 x 100 gr. Barren rund 32.330,00 € – ist es empfehlenswerter sich letztere anzuschaffen. Denn damit ist der Anschaffungspreis nur minimal höher , aber man  ist wesentlich flexibler, wenn man doch einmal Geld benötigt.

Der Unterschied vom Ankauf zum Verkauf eines 1 kg Goldbarrens beträgt ca. 1,75 %..

Stand 20.11.2010 (Kauf ca. 32.000,00 €, Verkauf ca. 31.440,00 €)

Der Unterschied vom Ankauf zum Verkauf von 10 x 100 gr. Goldbarrens beträgt ca. 1,70 %..

Stand 20.11.2010 (Kauf ca. 32.330,00 €, Verkauf ca. 31.440,00 €)

Sollten Sie mehr Informationen zu diesem Thema benötigen, so schicken Sie uns eine Email an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Kurzfristige Vermögenssicherung:

Hier geht es darum, sich auf eine eventuelle zweite Finanzkrise oder sogar auf eine Abwertung oder Währungsreform vorzubereiten. Tatsächlich ist es ja so, dass die Schulden der europäischen Staaten so enorm gewachsen sind, dass eine Abwertung fast unumgänglich scheint. Einzig Deutschland hat durch seine Exporterfolge ein steigendes Bruttosozialwachstum, aber diese Nachfrage nach deutschen Gütern steht auf wackeligen Beinen. Denn wenn z.B. der Export nach China einbricht, sieht es ganz anders aus. Daher muss man sich auch für eine solche – mögliche – Alternative vorbereiten.

6 titelseiten -whrungsreform-650 

Hier stellt Gold oder Silber in der Größe von 1 kg Barren oder sogar 100 gr. Barren keine vernünftige Lösung dar. Denn für den Fall, dass diese Edelmetalle als Tauschmittel genutzt werden sollen, sind sie nicht geeignet. Hier empfehlen wir entweder kleine Gold oder Silbermünzen oder – wieder wegen des Gewichts – 1 gr. Goldbarren. Aber nicht – wie vielfach angeboten – als Einzelstück in einer weichen Plastikummantelung, sondern gesichert in einer EC-Karte. Denn 24 Karat Gold ist sehr weich und wenn es verbogen ist, hat es nur noch Schmelzwert – und der ist sehr viel niedriger, als der Ankauf dieser Barren.

Diese Barren sind nämlich in der Anschaffung relativ teuer, was viele Journalisten und so genannte Experten immer betonen.

Aber sie übersehen den Sinn einer solchen Anschaffung:

Was nutzen Ihnen im Falle einer Krise Krüger Rand oder Maple Leaf mit dem Gewicht einer Unze oder ein 100 gr Barren, wenn Sie wirklich dafür etwas eintauschen wollen? Sie ahnen es sicher: Gar nichts! Denn für 100 Goldbarren zu 1 gr erhalten Sie im Krisenfall wesentlich mehr als für einen 100 gr Barren. So einfach ist es.

Auf unserer Homepage finden Sie Adressen von Gesellschaften, die wir geprüft haben und empfehlen. Andere Gesellschaften haben uns noch nicht die Möglichkeit gegeben, sie zu prüfen, daher sind erst zwei Firmen bei uns gelistet.

Noch ein wichtiger Hinweis:

Schließen Sie nichts ab, was mit einem Papier verbunden ist, also keine Gold-Sparpläne oder Goldfonds etc.