Warum spricht der BDS Empfehlungen aus? PDF Drucken E-Mail

Warum spricht der Bund der Sparer e.V. Empfehlungen aus

Um den Schutz des Verbrauchers zu gewährleisten und den Missbrauch der Seriosität vom gemeinnützigen Verbraucherschutzverein
Bund der Sparer zu verhindern, betonen wir, dass alle Empfehlungen von Maklern und Berater ausschließlich für vom Bund
der Sparer geprüfte und mit dem Gütesiegel versehene Produkte gelten. Leider mussten wir die traurige Erfahrung machen, dass sich
der eine oder andere von uns zertifizierten und empfohlenen Berater nicht an unsere strengen Richtlinien gehalten hat.
Um unserer Aufgabe des aktiven Verbraucherschutzes gerecht zu werden, sahen wir uns gezwungen, den oben erwähnten
Betroffenen die Zertifizierung und die Empfehlung zu entziehen. Der Gesetzgeber verbietet es uns leider aus Datenschutzrechtlichen
Gründen, Namen zu nennen. Wir sind für jeden Hinweis, der uns dabei hilft, den Verbraucher zu schützen, dankbar- natürlich unter
dem Schutz der Anonymität.  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Franz J.Herrmann, 1. Vorstand

Die Ausgangslage

Schon kurz nachdem sich der Bund der Sparer e.V. gegründet und seine Tätigkeit aufgenommen hatte, stellten wir fest, dass Banken und Versicherungen kein Interesse an der Weitergabe unserer Informationen haben. Banken und Versicherungen bieten Ihren Kunden fast ausschließlich Geldwerte an. Das mag für kurzfristige Anlagen die richtige Strategie sein, aber auf keinen Fall für langfristige Anlagen, wie die private Altersvorsorge. Im Gegensatz zu den Banken und Versicherungen warnen wir vor Kapital-Lebensversicherung oder privaten Rentenversicherung als Anlage für die private Altersvorsorge.

Wir warnen vor langfristigen Anlagen in Geldwerten

Das sind so genannte Geldwertprodukte, deren Renditen oft nicht einmal einen Ausgleich zur Inflation erreichen. Solche Produkte sind auch durch Finanzkrisen wie aktuell die Krise der PIIGS-Staaten, insbesondere durch die Zahlungsschwäche Griechenlands, Portugals und Irlands sehr gefährdet. Denn wenn es zu einer Abwertung kommt - und viele Experten sehen diese Gefahr auf uns zu kommen - dann sind alle Geldwerte entwertet.
Dies gilt auch für Bausparverträge, die fast jeder Azubi bei einer Kontoeröffnung "aufgeschwatzt" bekommt. Meist mit dem Hinweis auf die staatlichen Zuschüsse.  
Von diesem Hinweis auf "staatliche Zuschüsse" profitieren aktuell auch die Versicherungen: Durch die Einführung der Riester-Rente werden die Bürger ebenfalls mit den staatlichen Zuschüssen zum Abschluss eines solchen Produkts "verführt". Dabei ist eine Riester-Rente - aufgebaut auf dem Produkt der Privaten Rentenversicherung, laut Experten eine "Null-Nummer".
In der Sendung Frontal 21 vom 11.11.2008 wurde die Riester-"Rentenversicherung" regelrecht verissen.

Der Unterschied zwischen der Riester-Rentenversicherung und Riester-Fondsgebundene Versicherung

Dabei gibt es durchaus Produkte, die wir in Verbindung mit Riester empfehlen: Riester-Fonds-Sparpläne. Da es ja meist um langfristige Sparanlagen handelt mit einer Laufzeit von mehr als 20 Jahren, sind hier Sicherheit und Rendite empfehlenswert. Denn eine langfristige Anlage in weltweit anlegende konservative Aktienfonds ist sicher - weitaus sicherer und renditestärker als jeder "Versicherungs-Riester"!
Denn Aktienfonds sind Sachwerteoder wie es auf Englisch heißt: real values - reale Werte. 

Der Unterschied zwischen einem "Berater" der Banken und einem "freien Berater"

Der Moderator der Sendung WISO, Michael Opoczynski, hat einmal in einer Sendung gesagt: Bankberater sind "Verkäufer". Bank-"Berater" sind nicht frei in Ihren Entscheiddungen, sondern handeln nach den Vorgaben der Firmenleitung. Diese entscheidet, welche Produkte vorrangig angeboten werden sollen. Dass hier die Entscheidungen oft nicht zum Vorteil des Kunden ausfällt, versteht sich von selbst. Dazu kommt, dass Banken meist nur ihre eigenen Produkte dem Kunden zu vermitteln versuchen.
Ähnliches gilt für Versicherungen. Die Versicherung A wird ihrem Kunden sicher nicht sagen, dass die Versicherung B ein besseres Produkt hat. Ja, in letzter Zeit versuchen die Versicherungen Geschäft zu machen, in dem sie ihre Kunden überreden, ihres, bei dieser Versicherung abgeschlossenes Produkt durch ein anderes, vermeintlich besseres, zu ersetzen. Das kann man nur als "Gemeinheit aus Geldgier" bezeichnen. 
Dementsprechend sind "Berater“ der Banken und der Versicherungen nicht frei in ihren Entscheidungen, ja oft entscheiden sie nach Vorgaben der Bank oder Versicherung und nicht zum Vorteil des Kunden.
Daher haben wir uns schon 1998 entschlossen, Berater, die nach unseren Richtlinien arbeiten, zu empfehlen.
Aber es gibt leider auchsehr viele "freie Berater“, vor denen wir die Bürger warnen müssen. Diese "Berater" bieten Produkte an, die nicht dem Sachwertgedanken verpflichtet sind.

Die Empfehlung soll die ethische Seite eines Beraters verdeutlichen

Inzwischen wurde vom Gesetzgeber endlich die Voraussetzung dafür geschaffen, dass sich Berater qualifizieren müssen und auch zu jeder Beratung ein Protokoll erstellen müssen, dass durch den Kunden bestätigt werden muss.
Das ist ein wichtiger Fortschritt, auf dem Sie - in Ihrem eigenen Intereese - beharren müssen, auch wenn sich banken - intressanterweise - gerne dagegen wehren und es nicht als notwendig sehen: das ist Gesetz.
Aber das beinhaltet keine Sicherheit, das man ihm, dem Bürger, Produkte anbietet, die ihm schaden. Da  also der Bürger den Unterschied zwischen dem einen oder anderen "Berater“ nicht kennt, sehen wir es als unsere Pflicht an, den Bürgern diese Unterschiede durch unsere Richtlinien und unsere Empfehlungen aufzuzeigen. Berater, die nach unseren Richtlinien arbeiten, dürfen keine Geldwerte für die Altersvorsorge anbieten. Nur so können wir sicher gehen, dass der Bürger keine Produkte angeboten bekommt, die ihm schaden und ihm jede Chance auf eine sorglose Zukunft nehmen.
Inzwischen prüfen wir auch Produkte auf ihre Effizienz und vergeben ein Gütesiegel.

Empfehlungen für Vermpgensaufbau und Vermögenssicherung

Kontrolle durch Ihre Hilfe

Sollten Sie feststellen, dass ein Berater gegen unsere, in den Richtlinien festgelegten, Vorgaben verstößt, rufen Sie uns bitte an oder senden uns eine Email.
Denn eines ist auch klar:
Wir können nicht verhindern, dass empfohlene Berater gegen unsere Richtlinien verstoßen. Wir können nur mit Ihrer Hilfe, „schwarze Schafe“ ausmerzen.
Hier unsere Telefonnummer und Email für Reklamationen:
089 - 759 689 60 und  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.   
Natürlich unterliegen alle Mitteilungen dazu der äußersten Diskretion und dem Datenschutz, d.h. Ihr Name wird nirgends publik gemacht.