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Rette sich, wer kann PDF Drucken E-Mail

Der von Bismark eingerichtete Generationsvertrag basiert auf einem gleich bleibenden Verhältnis zwischen Alten und Jungen. Die demoskopische Entwicklung hat diesem Vertrag aber den Boden entzogen:

Es gibt mehr und länger lebende Rentner und weniger Junge, welche die ganze Last dieses Systems tragen müssen.

Schon in den 90-er Jahren haben Prof.Dr. Raffelhüschen und Prof. Dr Schnabel - unabhängig voneinander - erklärt, dass im Jahre 2030 ein Arbeitnehmer einen Rentner versorgen müsse. 
Doch die Regierungen haben immer nur versucht, die Löcher, die durch dies Entwicklung enstanden sind, mit immer neuen "Tricks" zu stopfen. So bedeutet ein späteres Renteneintrittsalter von 67 Jahren nicht, dass wir bis zum 67 Jahr arbeiten müssen. Nein, die Politik weiss ganz genau, dass für die meisten Arbeitnehmer mit 60 Jahren gar keine Arbeit mehr möglich ist, sei es aus gesundheitlichen oder aber aus marktwirtschaftlichen Gründen.
Bereits für über 50 Jährige wird  es immer schwieriger, einen Arbeitsplatz zu sichern, geschweige denn zu finden.
Ein auf 67 Jahre erhöhtes Renteneintrittsalter bedeutet eine Rentenkürzung! Denn wer vorher in Rente geht, dessen Rente wird prozentual abgestuft! So wird heutzutage Politik gemacht:
Immer an die nächste Wahl denken und somit keine unangenehmen Tatsachen verkünden. Eine Rentenkürzung, die eine Renteneintrittsalter-Erhöhung eigentlich ist,  wäre die Wahrheit - aber diese wagt man nicht auszusprechen. Lesen Sie dazu unseren Kommentar zu dem Buch von Bernd W.Klöckner: Schafft die Rente ab!
Wenn Sie dieses Buch gelesen haben, dann verstehen Sie, was der Stern mit seiner Aussage klar machen will.

Wehe also, wenn Sie nicht privat vorgesorgt haben.

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Quelle: Stern 1995