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Der Verein "Bund der Sparer" (BDS )
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Die Gründungsmitglieder des Bundes der Sparer, die am 19. Februar 1998 zusammenkamen, um den Verein zu gründen, waren Angestellte und Selbständige aus fast allen Berufszweigen. Jedoch keine Finanzdienstleister, Banker oder Versicherungskaufleute, die Ihr Geld mit Finanzen verdienen. Alle waren von einem Vortrag beeindruckt, in dem sie gehört hatten, wie sie - als Geldanleger - von Banken oder Versicherungen über den Tisch gezogen wurden und das, obwohl sie alle in ihren Berufen erfolgreich waren. Wieso konnte das geschehen?
Die Ursache war und ist fehlende oder lückenhafte Information. Da alle irgendwie betroffen waren, erkannten sie den Bedarf an einer unabhängigen Institution, die Licht in das Dunkel von Sparen und Altersvorsorge bringen sollte.
Die Banken und Versicherungen bzw. deren Mitarbeiter geben Ihnen - wie Sie sicher schon selbst erfahren haben - nur die Informationen, nach denen Sie fragen. Da es ja um ein Geschäft geht, sollten Sie daher nicht dem "Verkäufer" vertrauen, sondern sich selbst informieren.
Aber wo? Die Versicherung A wird Ihnen sicher nicht sagen, dass die Versicherung B ein besseres Produkt hat. Ebenso wird Ihnen die Bank A nicht sagen, dass es besser wäre, sein Geld bei der Bank B anzulegen. Und wenn Sie glauben, dass Sie sich auf die sogenannten "Fachzeitschriften" verlassen können: Jede empfiehlt Ihnen etwas anderes - vielleicht auch aus Rücksicht auf Ihre Anzeigenkunden.
Aber auch freie Berater sollte und muß man überprüfen und so haben wir eine Kontrolle für Berater entwickelt, das BDS-Gütesiegel für Berater, damit wir eine Referenzliste von Finanzberatern erstellen können, welche die Richtlinien vom Bund der Sparer anerkennen. Die Berater müssen sich darin verpflichten, keine Geldwerte für die mittel- bis langfristige Anlage anzubieten, insbesondere keine Kapital-Lebensversicherungen oder private Rentenversicherungen, weil diese Produkte gravierende Mängel haben (Der Bund der Versicherten spricht hier von legalem Betrug). Auch Bausparer, Sparbriefe und festverzinsliche Wertpapiere - mit einem Zinssatz unter 8% - eignen sich nicht für die Altersvorsorge. Nach Abzug von Inflation und Steuern kommt es bei vorgenannten Produkten sogar zu "negativen Renditen". Als Alternative rät der Bund der Sparer zu konservativen Aktienfonds, die langfristig als Anlageform unschlagbar sind. Der Begriff "Risiko", der gerne von Banken in diesem Zusammenhang genannt wird, muß bei längerfristigen Anlagen eher vorgenannten Geldwert-Anlagen zugeschrieben werden, angesichts einer zweimaligen Geldentwertung in diesem Jahrhundert in Deutschland.
Hier hat sich der Bund der Sparer vorgenommen, mit Vorträgen und Videos, Broschüren und Zeitungsartikeln diese Informationen weiterzugeben, die letztendlich seinen Gründungsmitgliedern vorenthalten waren.
International gesehen ist Deutschland im Anlageverhalten seiner Bürger ein Entwicklungsland - weshalb das Ausland uns gerne belächelt. Und das bei einem gesamten Geldvermögen von über 5,2 Billionen - 80 % angelegt in Geldwerten! Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, das zu ändern. |
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