Unter demografischen Wandel versteht man die Tendenz, dass die Bevölkerung zunehmend überaltert. 2050 erwartet man eine Situation, dass es in Deutschland mehr Bürger mit einem Alter von über 60-Jahren gibt, als Jüngere. Da die Renten von den Jüngeren erwirtschaftet werden muss, bedeutet das, dass es zu einem Verhältnis 1:1 kommt - ein junger Bürger muss einen über 60-jährigen versorgen. Daher entwickelte Walter Riester - mit Unterstützung von Experten wie Bert Rürup, Bernd Raffelhüschen u.a. die so genannte "Riester-Rente". Inzwischen wurde bekannt, dass dies Experten auch für Versicherungen und ähnliche Gesellschaften tätig waren. Mit der Riester-Rente sollte die staatliche Rente durch eine kapitalgedeckte ergänzt werden. Allerdings ist inzwischen umstritten, dass diese Lösung tatsächlich hilft, eine Altersarmut zu vermeiden. Die sogenannte Überalterung bzw. Unterjüngung erfordert neue Formen der privaten und gesetzlichen Altersvorsorge, weil die Rahmenvoraussetzungen für den Generationenvertrag verändert sind.