Tatsächliche Renditen Private Rentenversicherungen PDF Drucken E-Mail

16.08.2011

Wenn man in den Tageszeitungen, den Magazinen der Stiftung Warentest oder anderer Finanzmagazine Berichte über Kapital-Lebensversicherung, Private Rentenversicherungen oder Riester-Rentenversicherungen(nicht zu verwechseln mit den Riester-Fondssparplänen) ließt, so werden da fast immer Renditen von ca. 4 % genannt. Eine Münchner Zeitung nannte in einem Bericht sogar einen Prozentsatz von ca. 4,08 % laut einer Umfrage unter den Versicherungsgesellschaften. Eine aktuelle Übersicht des NDR bracht da ganz andere Ergebnisse: Hier liegen die Renditen der meisten Anbieter bei weniger als 2%. Angesichts einer inzwischen auf druchschnittlich 2,5 % angewachsenen Inflationsrate ist das eine "Negativ-Rendite" und eine solche Anlage wird - inflationsbereinigt - zu einem "zinslosen Risikopapier". 

Obwohl die meisten Bürger inzwischen ahnen, dass die Inflation über dem vom statistischen Bundesamt in den letzten Jahren genannten Prozenzpunkte liegen, finden diese, zwar "mikrigen Renditen", so viel Anklang, dass es aktuell fast 90 Millionen solcher Produkte in den deutschen Haushalten gibt! Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen:

90 Millionen "Lebesnversicherungen" bei rund 82 Millionen Bürger. Mit einem Volumen von fast einer Billion Euro.

Aber diese, von den Versicherungsgeselschaften genannte Rendite, bezieht sich nicht auf die Beiträge, wie die Meisten glauben, sonden auf den Sparanteil. Und der ist oft weit geringer - ja nach Kostenanteil für die Police kann er bis zu 80% weniger betragen. Daher nennen wir auch die so genannte "Garantieverzinsung" einen Betrug am Bürger, weil der Bürger glaubt, dass diese Garantieverzinsung sich auf die Höhe seiner eingezahlten Beiträge bezieht.

Hier nun die Information - recherchiert vom NDR - die zeigt, wie die tatsächliche Verzinsung aktuell aussieht - und wenn Sie ein solches Produkt haben, werden Sie erschrecken - und dann vielleicht handeln.

renditen der klv-2010-650