| Depot bei Banken? |
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Wenn Sie zu irgendeiner deutschen Bank gehen und Ihr Geld in Investmentfonds
anlegen möchten, so werden Sie fast immer gedrängt, bei dieser Bank ein Depot
zu eröffnen. Der Kunde wird natürlich nicht darauf hingewiesen, dass die Kosten
für dieses Depot wesentlich höher sind, als wenn er sein Depot bei der Fondsgesellschaft
selbst hätte.
Auch bekommen Sie fast immer nur die Fonds der Tochtergesellschaften der
jeweiligen Bank angeboten: Bei der Deutschen Bank ist es die DWS Investmentgesellschaft. Bei der Dresdner Bank ist es die DIT Investmentgesellschaft. Bei der Raiffeisenbank ist es die Union Investmentgesellschaft. Bei der Sparkasse ist es die Deka Investmentgesellschaft. Bei der Commerzbank ist es fast immer die Adig Investmentgesellschaft. ![]() Das ist eigentlich dem Kunden gegenüber keine faire Beratung. Denn oft genug werden dem Kunden - je nach seinem Kenntnisstand - auch Fonds angeboten, die alles andere als vorteilhaft sind.Durch ein Mitglied sind wir auf ein Verhalten der Banken gestoßen, dass selbst langjährigen Insidern der Finanzbranche verborgen blieb: Nehmen wir an, Sie haben Investmentfonds in einem Depot ihrer Hausbank und wollen "switchen", d.h. von einem Fonds der Investmentgesellschaft in einen anderen der gleichen Gesellschaft wechseln. Alle großen Banken und Sparkassen behandeln dies wie einen Neukauf und verlangen den vollen Ausgabeaufschlag - bei manchen Fonds bis zu 5%! Hätte die Bank den Kunden informiert, dass er das Depot auch bei der Investment Gesellschaft führen könnte, dann hätte er im gleichen Fall 0,5% - 1% Gebühr bezahlt! Übrigens: Bei vielen großen internationalen Investmentgesellschaften zahlt man für das "Switchen", keine Gebühr! Hier wird die Unerfahrenheit und Unwissenheit der Bürger ausgenutzt! |






