Willkommen beim Bund der Sparer e.V. -   Hinweis: Wir haben den Ortsverband Augsburg beauftragt, in Süddeutschland eine Aufklärungs-Kampagne zu starten, um die Bürger auf die Gefahren, die durch die Krise des Euro drohen, zu informieren. Zu Ihrer Sicherheit: Lassen Sie sich den Mitgliedsausweis vom BDS zeigen. + Warnung! Aufkäufer von Lebensversicherungen versprechen hohe Gewinne mit undurchsichten Anlagen! Mehr dazu…  + Gold ausverkauft? Wir wissen, wo Sie noch Gold bekommen + Umfassende aktuelle Infos zur Bankenkrise unter Aktuelle NEWS + Neue Videos unter Videoclips! +  Beachten Sie auch unsere Pressemitteilung vom 15.10.2008+Pressemitteilung vom 18.10.2008+
 
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Wie  man richtig anlegt      
Unterscheidungen der Geld- und Sachwertanlagen 


1.    Kurzfristige und mittelfristige Anlagen   
  
Voraussetzung ist, dass eine sofortige Auszahlung keine erheblichen Verluste nach sich zieht.
Bei jedem Vermögensaufbau muss man darauf achten, dass immer „flüssige Mittel“ zur Verfügung stehen.
Also sollte man zuerst beginnen über einen Banksparplan ein schnell zugreifbares Barvermögen aufzubauen. Dabei gilt das Argument nicht: „Ich brauche jeden Pfennig zum Leben.“ Man kann mit 90% seines Einkommens genauso gut zurechtkommen, wie mit 100%. Diese ersten Sparerfolge sollte man dann ergänzen mit z.B. Bundesschatzbriefen oder Pfandbriefen in angemessener Höhe. Damit kann man überraschende finanzielle Belastungen, wie z.B. Arbeitslosigkeit, Krankheiten, Schäden nach einem Unfall oder aus anderen Situationen, etc. leichter ausgleichen.
Je nach Lebensalter und -standard sollten dazu Beträge von drei bis fünf Monatsgehältern angespart werden. Damit ist man auf unvorhergesehene Ereignisse vorbereitet..      
        
 1.       Sparbücher und Tagesgelder
                   Bei Sparbüchern ist generell die Verzinsung sehr niedrig. Tagesgelder haben eine höhere 
                   Verzinsung. Eine höhere Verzinsung für Tagesgelder gibt es bei  Direktbanken - bis zu 
                  
                   2,75%. 
                   Allerdings verzögert sich hier der Zugriff durch die Laufzeit der Überweisung vom Konto 
                  
                   der Direktbank auf das Hausbank-Konto.    
       2.         Bundesschatzbriefe    
                   Hier liegt die Verzinsung derzeit bei ca. 3,75 %, aber man sollte Kurzläufer nehmen, da 
                  
                   eine Zinsanhebung erwartet wird.    
       3.        Anleihen    
                  Hier gibt es europäische Anleihen in der Kategorie bis BB mit bis zu 5%. Ebenso
                  Staatsanleihen osteuropäischer Staaten mit 5% - 6% mit gleicher Bonität. Vor Anleihen mit
                  niedrigerem Rating sollte man die Finger lassen, allenfalls eignen sich amerikanische 
                 
                  Anleihen, da der $-Kurs gegenüber dem Euro wieder 
steigt, was zusätzlichen Gewinn bringt.     
                  Achtung: Bei Bundesschatzbriefen und Anleihen sind natürlich Kursschwankungen 
                 
                  möglich – allerdings halten sie sich im Gegensatz zu Aktien im Rahmen.    
        4.       Geldmarkt- oder Rentenpapiere   
                  Da hier meist – wenn auch geringe – Ausgabeaufschläge anfallen und die Zinsen derzeit 
                 
                  nicht gerade hoch sind, sollte man nicht in diesen Papieren anlegen. Wenn, dann sollte  
                 
                  man Kurzläufer nehmen aus den vorher genannten Gründen 

2.    Langfristige Anlage oder private Altersvorsorge      

        Hier gibt es als Lösung nur die Anlage in internationale, konservative Aktienfonds, wobei man 
       
        streuen sollte in Value und Growth Fonds. Erstere beachten mehr das Vermögen der 
       
        Gesellschaften, Growth Fonds legen Wert auf die Gewinnerwartung. Beide sind aber daher 
       
        konservativ, da die Voraussetzung für eine Anlage der Fondsgesellschaften in diesen Firmen die 
        
        ist, dass die Gesellschaften durchwegs auch ein reelles Vermögen vorweisen müssen, z.B. 
       
        Grund und Immobilien. Hier einige Gesellschaften,  die den meisten Bürgern nicht bekannt sind 
       
        (In alphabetischer Reihenfolge):
        ACM Global Growth, Baring American Growth, Fidelity European Growth,   
        Gartmore Cont.
Europe,M&G Global, Nordea N. American Value Fund, Pioneer Fund,
        Templeton Growth, Threadneedle
European Growth, Threadneedle American Growth……. 

3.    Was immer übersehen wird

       Gerade in den letzten Jahren liest man immer wieder, dass das Finanzsystem vielleicht einmal
       zusammenbrechen könnte, was zwar unwahrscheinlich, aber nicht auszuschließen ist. In diesem
       Falle wären alle Geldwerte verloren, aber auch die Sachwerte – zumindest zeitweise nichts wert. 
      
       Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, wie eine solche Zeit überwunden werden kann. Aktien, die 
      
       nach dem Weltkrieg fast keinen Wert mehr darstellten, waren schon kurz danach wieder gefragt 
      
       und entsprechend werthaltig. Das Gleiche gilt natürlich auch für Aktienfonds.Wie aber kann man 
      
       eine solche Krisenzeit - nach dem Weltkrieg waren es ca. 5 Jahre - finanziell gesichert 
      
       überstehen?
       Hier tritt wieder eine Anlage ins Blickfeld, die seit Urgedenken für die Menschen Sicherheit 
      
       bedeutete: 
       Gold.
       Im Klartext heißt das:
       Man sollte sich einen Bestand an Goldmünzen – je nach Lebenswandel – zulegen. Aber keine
       Krüger-Rand, sondern kleine Goldmünzen wie z.B. 20 Goldmark Stücke, die in einem Krisenfall
       “versilbert“ werden können. 
       Seit kurzem gibt es auch 1 gr. Goldbarren, die zwar in der Anschaffung   
       teuerer sind als große Barren. Aber da es ja nicht um eine Spekulation gehen sollte, sondern um
       Sicherheit in einer Krise, machen große Goldbarren keinen Sinn. Denn in der Krise "überleben" Sie  
       mit 250 stück 1gr. Goldbarren sicher besser, als mit einem 250 gr. Goldbarren. Und wenn Sie noch
       kein Gold haben, dann ist auch der Preis unwichtig - denn für Krisen brauchen Sie dieses Edelmetall.
       Wie sagte der "Börsenguru" Kostolany: In ein Depot gehören 1/3 Aktien, 1/3 Immobilien und 1/3 Gold 
  
       Natürlich können auch Silbermünzen helfen solche "Notzeiten" zu überstehen, aber hier ist das
       Angebot sehr groß und sollte daher überlegt ausgewählt werden.

  4.    Absolut abzuraten ist vor jeder Anlage in:

Offenen oder geschlossenen Immobilienfonds
Beteiligungen aller Art – insbesondere A-Typische Beteiligungen
Genussscheinen oder Warentermingeschäften
Direkter Kauf von Aktien ohne genug Einsatz für Streuung
Hedge Fonds (allenfalls als Beimischung ins Depot)