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Wie man richtig anlegt
Unterscheidungen der Geld- und Sachwertanlagen Voraussetzung ist, dass eine sofortige Auszahlung keine erheblichen Verluste nach sich zieht. Bei jedem Vermögensaufbau muss man darauf achten, dass immer „flüssige Mittel“ zur Verfügung stehen. Also sollte man zuerst beginnen über einen Banksparplan ein schnell zugreifbares Barvermögen aufzubauen. Dabei gilt das Argument nicht: „Ich brauche jeden Pfennig zum Leben.“ Man kann mit 90% seines Einkommens genauso gut zurechtkommen, wie mit 100%. Diese ersten Sparerfolge sollte man dann ergänzen mit z.B. Bundesschatzbriefen oder Pfandbriefen in angemessener Höhe. Damit kann man überraschende finanzielle Belastungen, wie z.B. Arbeitslosigkeit, Krankheiten, Schäden nach einem Unfall oder aus anderen Situationen, etc. leichter ausgleichen. Je nach Lebensalter und -standard sollten dazu Beträge von drei bis fünf Monatsgehältern angespart werden. Damit ist man auf unvorhergesehene Ereignisse vorbereitet.. 1. Sparbücher und Tagesgelder Bei Sparbüchern ist generell die Verzinsung sehr niedrig. Tagesgelder haben eine höhere Verzinsung. Eine höhere Verzinsung für Tagesgelder gibt es bei Direktbanken - bis zu 2,75%. Allerdings verzögert sich hier der Zugriff durch die Laufzeit der Überweisung vom Konto der Direktbank auf das Hausbank-Konto. 2. Bundesschatzbriefe Hier liegt die Verzinsung derzeit bei ca. 3,75 %, aber man sollte Kurzläufer nehmen, da eine Zinsanhebung erwartet wird. 3. Anleihen Hier gibt es europäische Anleihen in der Kategorie bis BB mit bis zu 5%. Ebenso Staatsanleihen osteuropäischer Staaten mit 5% - 6% mit gleicher Bonität. Vor Anleihen mit niedrigerem Rating sollte man die Finger lassen, allenfalls eignen sich amerikanische Anleihen, da der $-Kurs gegenüber dem Euro wieder steigt, was zusätzlichen Gewinn bringt. Achtung: Bei Bundesschatzbriefen und Anleihen sind natürlich Kursschwankungen möglich – allerdings halten sie sich im Gegensatz zu Aktien im Rahmen. 4. Geldmarkt- oder Rentenpapiere Da hier meist – wenn auch geringe – Ausgabeaufschläge anfallen und die Zinsen derzeit nicht gerade hoch sind, sollte man nicht in diesen Papieren anlegen. Wenn, dann sollte man Kurzläufer nehmen aus den vorher genannten Gründen 2. Langfristige Anlage oder private Altersvorsorge Hier gibt es als Lösung nur die Anlage in internationale, konservative Aktienfonds, wobei man streuen sollte in Value und Growth Fonds. Erstere beachten mehr das Vermögen der Gesellschaften, Growth Fonds legen Wert auf die Gewinnerwartung. Beide sind aber daher konservativ, da die Voraussetzung für eine Anlage der Fondsgesellschaften in diesen Firmen die ist, dass die Gesellschaften durchwegs auch ein reelles Vermögen vorweisen müssen, z.B. Grund und Immobilien. Hier einige Gesellschaften, die den meisten Bürgern nicht bekannt sind (In alphabetischer Reihenfolge): ACM Global Growth, Baring American Growth, Fidelity European Growth, Gartmore Cont. Europe,M&G Global, Nordea N. American Value Fund, Pioneer Fund, Templeton Growth, Threadneedle European Growth, Threadneedle American Growth……. 3. Was immer übersehen wird Gerade in den letzten Jahren liest man immer wieder, dass das Finanzsystem vielleicht einmal zusammenbrechen könnte, was zwar unwahrscheinlich, aber nicht auszuschließen ist. In diesem Falle wären alle Geldwerte verloren, aber auch die Sachwerte – zumindest zeitweise nichts wert. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, wie eine solche Zeit überwunden werden kann. Aktien, die nach dem Weltkrieg fast keinen Wert mehr darstellten, waren schon kurz danach wieder gefragt und entsprechend werthaltig. Das Gleiche gilt natürlich auch für Aktienfonds.Wie aber kann man eine solche Krisenzeit - nach dem Weltkrieg waren es ca. 5 Jahre - finanziell gesichert überstehen? Hier tritt wieder eine Anlage ins Blickfeld, die seit Urgedenken für die Menschen Sicherheit bedeutete: Gold. Im Klartext heißt das: Man sollte sich einen Bestand an Goldmünzen – je nach Lebenswandel – zulegen. Aber keine Krüger-Rand, sondern kleine Goldmünzen wie z.B. 20 Goldmark Stücke, die in einem Krisenfall “versilbert“ werden können. Seit kurzem gibt es auch 1 gr. Goldbarren, die zwar in der Anschaffung teuerer sind als große Barren. Aber da es ja nicht um eine Spekulation gehen sollte, sondern um Sicherheit in einer Krise, machen große Goldbarren keinen Sinn. Denn in der Krise "überleben" Sie mit 250 stück 1gr. Goldbarren sicher besser, als mit einem 250 gr. Goldbarren. Und wenn Sie noch kein Gold haben, dann ist auch der Preis unwichtig - denn für Krisen brauchen Sie dieses Edelmetall. Wie sagte der "Börsenguru" Kostolany: In ein Depot gehören 1/3 Aktien, 1/3 Immobilien und 1/3 Gold Natürlich können auch Silbermünzen helfen solche "Notzeiten" zu überstehen, aber hier ist das Angebot sehr groß und sollte daher überlegt ausgewählt werden. 4. Absolut abzuraten ist vor jeder Anlage in: Offenen oder geschlossenen Immobilienfonds Beteiligungen aller Art – insbesondere A-Typische Beteiligungen Genussscheinen oder Warentermingeschäften Direkter Kauf von Aktien ohne genug Einsatz für Streuung Hedge Fonds (allenfalls als Beimischung ins Depot) |





